22. August 2016 – Antwort von Congstar zum Thema LTE

Hallo zusammen,

es gab bis Ende 2015 bei Congstar LTE. Zwar inoffiziell aber es war möglich.
Was bringt LTE oder welche Vorteile hat es, wenn man auf Grund seines Tarifes eh nur z.B. mit maximal 14 MBit unterwegs ist?
Ganz einfache Antwort, auf Grund der besseren Verfügbarkeit gerade im ländlichen Raum oder in Stadtrandbereichen ist LTE meist besser ausgebaut als HSPA (3G). Das bedeutet man kann auch in diesen Bereichen mit 14 MBit das Internet nutzen ohne gleich auf EDGE (2G) zurück zu fallen. Des weiteren bietet LTE geringere Latenzzeiten (Ping) was zudem die Geschwindigkeit der Datenübertragung erhöht.

Aus diesem Grund habe ich mich an den Kundendienst von Congstar gewendet um Informationen darüber zu erhalten.
Das ist die Antwort:

 

Mobilfunk – Tarif/Option

 

Unsere Antwort

Sehr geehrter Herr ****,

wir haben ihr Anliegen geprüft und müssen ihnen mitteilen, dass es keinen absehbaren Termin gibt zu wann LTE bei congstar wieder Frei geschalten wird.

Wir freuen uns Ihnen zu helfen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr congstar Team

Ihre Frage

Guten Tag,
auf Ihrer Internetseite steht zum Thema LTE, dass bei Congstar mit HSPA im 3G Netz höhere Geschwindigkeiten erreicht werden als bei anderen Anbietern im LTE… da gebe ich Ihnen recht, dass Congstar hier mit bis zu 42 MBit vorne dabei ist.
Was aber bringen mir theoretisch hohe Datenraten wenn ich sehr oft mit EDGE im ländlichen Raum unterwegs bin? Gerade im ländlichen Raum wurde mittlerweile sehr oft LTE ausgebaut – HSPA/3G aber nicht mehr.
Ist es absehbar, dass auch bei Congstar LTE in naher Zukunft (wieder) aktiviert wird? Wissen Sie hierfür einen ungefähren Termin oder Jahr?
Ansonsten bin ich derzeit wirklich am Überlegen zu einem anderen Discount-Tarif Anbieter zu wechseln.

Über eine Antwort würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

***** ****

Update KB3114409 legt Outlook 2010 lahm

Achtung!!!
Sollte Outlook 2010 nur noch im abgesicherten Modus starten und alle persönlichen Einstellungen (Lesebereich, Fenstergrößen, Toolbars) sind auf Standard rückgesetzt könnte dies am Update KB3114409 liegen.

Durch deinstallieren des Updates in der Systemsteuerung > Programme und Features sowie einem Neustart des PCs ist das Problem behoben. Ein zusätzliches Ausblenden des Windows Updates ist zur Zeit (29. Dez. 2015) nicht mehr erforderlich, da Microsoft das Update scheinbar aus der Datenbank entfernt hat.

Das Problem trat bei mir unter Windows 10 Home auf. Soll laut meiner Recherve im Internet aber auch Windows 10 Pro sowie einzelne Windows 7 Nutzer betreffen.

 

Siehe auch http://stadt-bremerhaven.de/windows-update-kb3114409-legt-outlook-…2

Achtung… Bei der DHL Packstation muss man Pakete riechen können!

Ich bin ein sehr geduldiger Mensch, aber was die DHL / Deutsche Post bei der Packstation leistet ist einfach zu viel des Guten!

Eine ganz normale Sache, man bestellt ein Paket bei einem Onlineshop im Internet und wählt dann beim Versand eine Packstation als Lieferadresse aus. NORMAL, das könnte man meinen.

Wenn man im Internet zur Packstation ein bisschen Recherche betreibt findet man jede Menge dieser Probleme. Eindeutig kein Einzelfall, der nur an bestimmten Packstationen auftritt!

 

+++ Problem 1 – Packstation voll / defekt +++

Ok, kurz vor Weihnachten habe ich noch Verständnis. Man kann als Post in dieser Zeit wahrscheinlich eine XXL Packstation hinstellen und trotzdem wäre diese überfüllt. Aber während der restlichen Zeit des Jahres dürfte sowas eigentlich nicht auftreten. Leider aber ist das der häufigste Grund weshalb rund die Hälfte aller meiner Pakete in der Postfiliale landen.
Der aufgedruckte Grund ist immer der Selbe: „Packstation voll oder defekt.

Das Problem ist bekannt, dass die Packstation seit mehreren Jahren zu klein ist, denn die auf der Filiale wissen schon lange bescheid! „Vielleicht kommt bald eine größere oder eine zweite Packstation!

 

+++ Problem 2 – Öffnungszeiten der Postfiliale +++

Der Service Packstation wird als einfach und flexibel verkauft. Der Kunde hat die Möglichkeit seine Pakete jederzeit unabhängig von Öffnungszeiten abzuholen.
Was nützt mir das, wenn die Hälfte meiner Pakete in der Filiale landet und ich dann mein Paket nur zwischen 9 und 18 Uhr abholen kann? Ich weiß ja nicht, wie Ihr arbeitet, aber ich bin zu dieser Zeit fast immer im Büro. Daher fällt für mich der Vorteil der Packstation weg, wenn ich mich nicht darauf verlassen kann, ob das Paket hier auch wirklich ankommt.

 

+++ Problem 3 – Benachrichtigung ??? +++

Wenn ein Paket in der Packstation landet erhält man eine SMS mit einer mTAN für die Abholung aus der Packstation. Zusätzlich erhält man eine Email mit weiteren Informationen.

Wenn die Sendung aber an die Postfiliale umgeleitet wird, passiert es in rund 10% aller Fälle, dass die Benachrichtigung einfach „vergessen wird„, „verloren geht“ oder „vielleicht als unnötig empfunden???“ wird. Wie auch immer, jedenfalls kann man dann in der Sendungsverfolgung sehen, dass das Paket sich „auf dem Weg zur Packstation“ befindet. Sollte das mehrere Tage lang der Fall sein, dann streckt mal eure Nase auf den Balkon und holt tief Luft. In diesem Fall muss man riechen können, dass das Paket inzwischen bei der Postfiliale abgeladen wurde. Welche Postfiliale…? In der Regel die, in der die umgeleiteten Pakete immer landen.
Bei einem Paket noch möglich, aber beim Päckchen bei dem man keine Sendungsnummer/ Sendungsverfolgung hat wirds interessant 😉 Hier ist in der Regel ein sehr guter Geruchssinn erforderlich! „Auf gut Glück“ kann man dann mal nach rund 5 Werktagen mal auf der Filiale anfragen.

Auf der Postfiliale wurde mir erklärt, dass sie hier nichts beeinflussen könnten. Nur die Aussage: „Das würde auch erklären, weshalb wir immer mal wieder so viele Sendungen an die Absender zurücksenden müssen.
Mehr Interesse bzw. Kundenfreundlichkeit besteht allerdings von den Angestellten der Postfiliale nicht!

 

+++ Problem 4 – Zuständigkeit +++

Die Packstationen funktionieren nicht immer wie sie sollen, das ist ein bekanntes Problem. In keinem Fall besteht dann wirklich ein Interesse diese Probleme zu lösen.
An wen soll man sich denn wenden, wenn niemand bei der Deutschen Post Interesse an einem Hinweis bzw. einer Beschwerde zeigt.

  • Auf der Postfiliale ist niemand dafür zuständig und niemand hat Einfluss.
  • Am Kundenservice für Privatkunden über die Telefonhotline wird man nur mit Verständnis vertröstet.
  • Auf Emails bekommt man nur Standard Antworten.

Für mich als Kunde wirkt das echt unprofessionell. Sowas sollte in einem Großkonzern nicht passieren.
Alternativ könnte man sich vielleicht die Paketbox für zu Hause vorstellen, bei der die Deutsche Post die Pakete ablegen kann. Aber ehrlich, das was ich von der Packstation gewohnt bin, das brauche ich nicht auch noch zu Hause an der Paketbox.

 

+++ Mein Fazit +++

Die Packstation wäre eine super Sache…

  • Wenn diese groß genug wären
  • Wenn diese zuverlässig funktionieren würden
  • Wenn die Benachrichtigungsfunktion bei Filialumleitung IMMER funktionieren würde
  • Wenn die DHL / Deutsche Post mehr Interesse am Kunden zeigen würde

 

Falls Ihr diesen Artikel lesen solltet, würde ich mich natürlich sehr über eure Erfahungen mit den Packstationen freuen. Ihr dürft mir gerne einen Kommentar hinterlassen 😉

Wie bekomme ich eine öffentliche und feste IP Adresse für einen NAS oder Server?

Hallo zusammen,

heute mal ein Artikel in einer ganz neuen Kategorie > Netzwerk <

Bei einigen Internetprovidern (z.B. Kabel Anbieter, LTE Tarife) bekommt man nur noch eine IP-Adresse aus dem privaten Bereich zugewiesen. Das ist im ersten Moment auch kein größeres Problem, denn wenn man nur im Internet surft, Videos anschaut oder Musik hört, wird man damit wahrscheinlich nie an irgendwelche Grenzen stoßen.
Doch der Spaß hat schnell ein Ende, wenn man zu Hause ein NAS bzw. einen Serven aufstellt oder Smart Home betreibt. Denn damit man auf die Geräte im Heimnetz zugreifen kann benötigt man eine öffentliche IP Adresse.

Problem:
Internet => NAT beim Provider (mit öffentlicher IP) => NAT zu Hause (mit privater IP z.B. an der Fritzbox) => Heimnetz

Da die öffentliche IP bereits beim Provider für mehrere Kunden im Rechenzentrum auf private Adressen umgelegt wird, kann keine Portweiterleitung auf die Geräte im Heimnetz erfolgen. Es gibt hier keine Möglichkeit!

Lösungen:
– Wechsel des Internetproviders mit anderer Zugangstechnologie z.B. klassisches (V)DSL
– Wechsel des Tarifes (z.B. Buisness Tarife bei Kabel BW)
– VPN Zugang

Für mich kam ein Wechsel auf DSL oder VDSL nicht in Frage, da diese Technik hier nicht sonderlich gut ausgebaut ist. Es wäre so nur DSL mit rund 6 MBit möglich, was im Vergleich zu Kabel BW mit 100 MBit ein deutlicher Rückschritt wäre. Auch der Upload des Kabel Anschlusses mit 2,5 MBit übertrifft die DSL Leitung deutlich.
Ein Wechsel in einen Buisness Tarif wäre zwar möglich, aber nicht ganz günstig. Genau genommen wäre es wohl technisch gesehen die Beste und stabilste Lösung, aber für rund 80 Euro im Monat sicher keine günstige Wahl. Auf der Gegenseite bekäme man hier ein echtes Cisco Modem – und keinen Technicolor Router wie bei den Privattarifen, sicher auch ein Argument.

Da ich aber eine möglichst preisgünstige Möglichkeit bevorzuge, bleibt nur die dritte Möglichkeit – ein VPN Tunnel, der mir die öffentliche IP Adresse an den ganzen NAT vorbeitunnelt.

 

Wie gehts weiter?
Ein VPN Tunnel hört sich ja erst mal spannend an. Aber schon bei der Suche nach einem Anbieter wirds schwer.

Was muss der VPN Tunnel können bzw. haben?
Als erstes muss der Tunnel eine öffentliche IP haben. Meistens bieten die Anbieter diese auch gleich noch als statische, feste IP Adresse an.
Bei der Suche nach einem VPN Tunnel bin ich letztendlich auf verschiedene Möglichkeiten gestoßen:

1. Linux-Server z.B. ein V-Server anmieten, welcher in einem Rechenzentrum steht. Hier ist die Feste IP und meistens auch eine Traficflat inklusive. Darauf dann einen VPN Server einrichten und die entsprechenden Ports in den VPN Tunnel leiten.
=> kam für mich nicht in Frage, da meine Linux Kentnisse dafür nicht ausreichen!

2. Einen fix und fertig konfigurierten VPN Tunnel in Verbindung mit einem Raspberry Pi.
Der Anbieter richtet einen VPN Server ein, erstellt eine Micro SD Karte für den Raspberry Pi und stellt das dann dem Kunden zur Verfügung.
=> Ohne besondere Netzwerk oder Linux Kentnisse kann so ein VPN Tunnel angemietet werden.
Der VPN Server leitet dabei alles durch den Tunnel an den Rasperry Pi und dieser Verteilt die konfigurierten Ports auf die entsprechenden Netzwerkgeräte.Nachteil: Es handelt sich um ein geschlossenes System, an Zugangsdaten und Konfigurationen kommt man nicht heran, da diese vom Anbieter nicht herausgegeben werden.
Vorteil: Umfangreicher Support vom Anbieter!
Anbieter: http://www.festeip-kit.de/ oder https://za-internet.de/fernzugriff/

3. VPN Tunnel ohne weiteres 😉
Man mietet sich einen VPN Zugang und erledigt den Rest dann selbst.
Zur Erinnerung, ich wollte eine Kostengünstige Lösung… dadurch fällt meine Wahl auf diese Möglichkeit.
Die Zugangsdaten des VPN Tunnels können dann direkt auf dem NAS / Server oder in einem Router eingetragen werden.
Den einzigen Anbieter den ich gefunden habe war www.portunity.de aber ich bin mir sicher, es gibt auch noch andere. Wer hier noch einen kennt, darf mir gerne einen Kommentar zum Artikel hinterlassen 😉

Die Realisierung

Entschieden habe ich mich dann letztendlich für den VPN Tunnel von Portunity. Der Tarif kostet 4,80 Euro im Monat und beinhaltet 50 GB Datenvolumen. Das sollte fürs erste für den Fernzugriff aufs NAS genügen.
Wer ein größeres Projekt damit betreiben möchte, könnte aber durchaus mit den 50 GB schnell an die Grenzen stoßen – aber das muss jeder selbst entscheiden.

Tunnel zum NAS

Im Moment nutze ich jetzt den VPN Tunnel nur für mein NAS. Es handelt sich hier um ein Synology DS1812+ . Hier war die Einrichtung wirklich sehr einfach und hat nur wenige Minuten gedauert.
Nach der Bestellung des Portunity VPN Tunnels dauert es nur wenige Minuten, dann steht der bestellte Tunnel zur Verfügung. Die Zugangsdaten können über den Kundenbereich abgerufen werden. Hier stehen auch Diagramme über den Verlauf der Auslastung sowie Einzelverbindungsnachweise zur Verfügung.
Im Synology NAS (Version DSM 5.2) in der Systemsteuerung muss man nur die Seite Netzwerk öffnen und dann unter dem Menüpunkt Netzwerkschnittstelle ein neues VPN-Profil erstellen. Hier habe ich dann die Zugangsdaten zum PPTP Tunnel eingetragen. Die anderen Zugangsprotokolle wie OpenVPN gehen aber auch.
Sollte jemand von euch hierbei Hilfe benötigen, könnt ihr mir gern nen Kommentar hinterlassen…

Sicherheit

Der VPN Tunnel ist ein komplett offener Anschluss ins Internet – das sollte man beachten! Hier hängt somit keine Firewall / Router zwischen dem NAS / Server und dem Internet.
Die Zugangsdaten ins NAS einzutragen funktioniert zwar, ist aber keine wirklich sichere Lösung. Als mindester Schutz sollte man daher in den Sicherheitseinstellungen des NAS das „automatische Blockieren“ aktivieren, um Hacker auszusperren, wenn z.B. das Passwort mehr als 3x falsch eingegeben wurde. Auch sollte immer die aktuellste Software Version auf dem NAS installiert sein um bereits behobene Sicherheitslücken zu schließen.
Besser wäre die Lösung einen Router z.B. mit Open WRT dazwischen zu schalten. In Open WRT kann auch eine Verbindung zu einem VPN Server hergestellt werden. Anschließend können dann gezielt die benötigten Ports an das NAS oder den Server weitergeleitet werden, die auch nur benötigt werden. Über einen Router lässt sich die öffentliche IP zudem auch über Portweiterleitungen an verschiedene IPs im Heimnetz verteilen.

Ausblick

Wie ich schon im Abschnitt Sicherheit zu bedenken gab, ist der VPN Tunnel aufs NAS vielleicht nicht unbedingt die beste Lösung, auch wenn es technisch gesehen erst einmal wunderbar funktioniert.
Mein nächstes Vorhaben wird nun den VPN Tunnel mit einem Open WRT Router zu verwenden. https://openwrt.org/
Die geeignete Hardware kann hierfür ein ausgedienter Router sein, der mit Open WRT geflasht wird oder ein Raspberry Pi. Für den Raspberry Pi ist das zwar noch recht neu, aber es gibt schon durchaus ein paar ganz vielversprechende Anleitungen einiger Nutzer, die sowas zum Laufen gebracht haben.

Ich werde auf jeden Fall dann einen Artikel mit Bildern und einer Beschreibung hier veröffentlichen, sobald ich den Raspberry Pi mit Open WRT und dem VPN Tunnel zum Laufen gebracht habe. Ihr hört von mir 😉